Die Lage eskaliert

Industriepark Binh Duong 13. Mai

Ich bin entsetzt. Wenn Patriotismus zu blankem Nationalismus mutiert, sind Vandalismus und offener Rassismus oft nicht weit. Ich schaeme mich fuer mein Land. Es ist schlimm und peinlich, dass es hier Menschen gibt, die offensichtlich nicht verstehen, dass chinesische Firmen und Buerger nicht mit dem chinesischen Staat gleichzusetzen sind.

Auf einem Industriegelaende in der Provinz Bình Dương unweit von HCMC kam es heute waehrend antichinesischer Proteste zu schweren Ausschreitungen. Zunaechst hatten etwa 3.000 Angestellte einiger chinesischer Firmen spontan die Arbeit niedergelegt. Ihnen schlossen sich weitere 3.000 Beschaeftigte anderer auslaendischer Betriebe an. Es entstand Sachschaden in bislang unbekannter Hoehe. Eine chinesische Fabrik soll vollkommen zerstoert worden sein. Die Wut der extrem dummen Randalierer richtete sich aber auch gegen Firmen aus Taiwan und Suedkorea, die mit dem Konflikt nun wahrlich nichts zu tun haben.

Update 21:30 Uhr
Ein Augenzeugenbericht, der mich soeben ueber Facebook erreichte.

Ich bin gerade Zuhause. Vorweg: Unsere Fabrik liegt in Ben Cat (hinter Binh Duong). Bei uns in der Nachbarschaft (2 Fabriken weiter) haben die Worker eine Taiwanesische Fabrik verwüstet. Autos umgekippt, Maschinen zerstört. Neben uns steht eine japanische Fabrik. Dort sind sie auch eingefallen und haben die Worker zum mit Demonstrieren gezwungen. Wir konnten das in letzter Minute noch abwenden weil wir alle Tore geschlossen hatten. Jetzt ziehen die „Demonstranten“ von Fabrik zu Fabrik. Wenn es irgendwie chinesisch aussieht wird dort alles zerstört. Wir sind dann auch „geflüchtet“ und haben eine große deutsche Flagge an unser Tor gehangen. Hoffe das. Schäden damit abgewendet wir. Bin echt geschockt.

So wie ich das mitbekommen habe bis jetzt nur Sachbeschädigung. Aber das kann schnell umschlagen. Da gibt es keine Hemmschwelle mehr. Schon fast Anarchie. Und ich sah keine Polizei oder Sicherheitskräfte. Nichts.

Update 22:30 Uhr
Die Berichte werden immer beunruhigender.

Habe gerade gehört das sie jetzt rechts und links von unserer Fabrik alles kaputt gehauen haben. Rechts Chinese und Links Japaner. Berichte sagen das in Binh Duong auch eine Amerikanische Fabrik verwüstet wurde.

Zornige Gruesse
Cathrin

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45 Gedanken zu “Die Lage eskaliert

  1. Als erstes frag ich mich immer: Wem nutzt es ?
    Ich kenne nur einen Staat auf der Welt, der schon lange Übung darin hat,Unruhe zu stiften, dann zu intervenieren und in seinem Sinne Ruhe zu schaffen.

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  2. Bekanntlich gab es in all den Ländern, in denen die USA später offen oder verdeckt Kriege führten, professionelle Unruhestifter, die zuerst „friedliche“ Studentenproteste, dann Massendemonstrationen und später bewaffete Konflikte anzettelten. Dazu wurden dann speziell ausgebildete Söldner (wie Blackwater) eingesetzt, die für Dollarscheine zu allem bereit sind.(siehe Odessa!)

    Zeichen dieser „Proteste“ ist eine schwarze, rote oder grüne erhobene Faust. Dieses Zeichen sah man in Jugoslawien, Serbien, Georgien, der Ukraine, in Armenien, Rußland Ägypten, Iran und Belarus. Nun ist wohl auch Vietnam an der Reihe?

    Diese Typen, die das vorbereiten, gehen im Auftrag der CIA (oder vom wem auch immer) als „Ausbilder“ in das Land und geben taktische Hinweise, wie man Massen mobilisiert, sie führt – und wie man einen „Maidan“ organisiert. Und nebenbei bemerkt: das sind keine „Blöden“, sondern hochgradig gefährliche Kriminelle! Sie kommen als Stuidenten oder Touristen verkleidet und sichne sich ihr Klientel (gegen Dollars natürlich!) im jeweiligen Land..

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  3. Schrecklich und abscheulich!!!! So was sehe ich zum ersten Mal in Vietnam und aus einem politischen Grund. Vietnamesen müssen schnell und entschiedend entgegen wirken. Sonst gibt´s noch Schlimmeres. Hässlich!!!!
    Was machen die Zerstörer, wenn sie Morgen keinen Arbeitsplatz haben? Und die Leute müssen wissen, dass die Politik in den Fabriken nichts zu suchen hat. Egal wem sie gehören!!! Sie müssen hart bestraft werden.

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  4. „Die Lage eskaliert“
    ich dachte im ersten Augenblick an die Ukraine Update

    INFO – TEXT zum Video
    Hàng ngàn công nhân đã xuống đường phản đối Trung Quốc dựng trái phép giàn khoan Hải Dương 981 tại quần đảo Hoàng Sa của Việt Nam.
    vào khoảng 12h30 ngày 13/5 tại Khu A (Công ty Pounyuen Việt Nam) phường Tân Tạo, quận Bình Tân (TPHCM), hàng trăm công nhân tranh thủ giờ nghỉ đã cùng nhau xuống đường nội bộ phản đối Trung Quốc đặ
    ;)Auf YT steht aber nichts von Bình Dương

    interessant wäre ja die Quelle vom Foto (By-line = LAN QING)

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  5. es ist was anderes,
    eine geordnete Protestveranstaltung schlägt plötzlich um in eine Anti-Globalisierungs-Bekundung, wobei sich die Protestler zu einem brandschatzenden Mob mutieren.

    Das sehen wir nicht nur in Vietnam,
    auch in Thailand, erlebt man aktuell, den letzten Monaten vor der grossen ASEAN Gemeinschaft, dass eine Regierungsschwäche ausgenutzt wird, wo Anti-Globalisierungsgegner plötzlich durchdrehen, diesmal auch gegen Vietnamesen, den zukünftigen ASEAN Partnern.

    http://baynhe.vn/du-lich/thailand/nhap-canh-duong-bo-thai-lan-phai-xoe-du-700-usd
    siehe Bild
    http://images.tuoitre.vn/tianyon/ImageView.aspx?ThumbnailID=704905

    (Man beachte das Schild,

    WAR – NING
    WAR – Krieg
    Ning – ist durch schwarze Schattierung optisch abgesetzt,
    damit jeder versteht, das auf dem Schild nicht nur WARNING steht.)

    Kulturelle Verlustängste und aufgestaute Unzufriedenheit entladen sich plötzlich,
    im Fall von Thailand ist es die Eigenmächtigkeit einer Behörde, die durch Schikane Touristen davon abhalten will, das zukünftige Bürgerkriegsland Thailand, zu besuchen.

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  6. Leute, gehts noch? Die CIA?

    Ich weiss nicht, soll ich lachen oder weinen…

    Das ist die vietnamesische Geheimpolizei, niemand anderes. Die machts genauso wie die chinesische, wenn China mit den Japanern um eine Insel streitet und die Bevölkerung zu antijapanischen „Demonstrationen“ aufgewiegelt werden soll. Was nicht schwer ist, wenn man, genau wie die vietnamesische Regierung, die gesamten Medien kontrolliert. Es handelt sich um politisch gewollte und gesteuerte Maßnahmen, mit dem Zweck, die Gegenseite, also China, unter Druck zu setzen.

    Ein zynisches und verlogenes Spiel, bei dem, wie so oft, Unbeteiligte zu Schaden kommen. Diesmal aber ausnahmsweise ohne Mitwirkung der Amerikaner.

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  7. http://www.thanhnien.com.vn/pages/20140514/bat-giu-191-doi-tuong-gay-roi-kich-dong-o-binh-duong.aspx
    Es scheint, dass die Behörde durchgreifen. Heute verhaften sie 191 Persone. Die Zahl wird noch steigen, weil in einigen Industrie-Bezirke noch Unruhe herrschen. Ich vermute, dass vorwiegend die kriminelle Bande dahinter stehen. Wir werden sehen, was dabei raus kommen wird.
    Trotzdem ist das eine Lektion und eine Lehre für die Behörde dort. Die Kriminalität in den Industriegebiete ist seit Jahren sehr hoch.

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  8. Na, klar, Hienz Conrads – logisch war das die chinesische Geheimpolizei im Bündnis mit dem rechten Sektor und und dem Kaffeekränzchen Südchina, die in enger Verbindung mit dem Dalai Lama stehen… und natürlich ohne „die Amerikaner“, die sind ja nie dabei, wenn sowas ist! Sie Schlaumeier! Sie waren wohl dabei???

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  9. ganz so einfach ist es nicht. eine story aus meine sturm und drangzeit:
    als es moeglich war nach dem stasiunterlagengesetz akten
    einzusehen hatte ich natuerlich in sachen vietnam voll
    zugeschlagen. meine nachfrage ob jemand vor mir da war
    sagte man mir, nur die cia und die wollten nur wissen ob
    es bei der stasi informationen ueber vermisste usveteranen gibt. das war nicht der fall. alles andere ueber vietnam auch die angebote der gauckbehoerde hat die nicht interessiert. die haben so oder so genug „geheimdienstliche leckerlis“ im vorfeld abgestaubt.allerdings hat sich damals sonst niemand
    fuer solche akten interessiert weder auf deutscher noch
    vietnamesischer seite. ich war eben damals zu frueh gestartet, die grossen storys haben spaeter andere abgefasst und veroeffentlicht was ich ja nicht getan hatte. die „akte buddha“ war sehr interessant, aber da haben vietnamesen keine rolle gespielt. in der ddr gab es lediglich den „zen bhuddismus“ vietnamesische aktivitaeten gab es damals in der ddr nicht. ich kann die amerikaner verstehen denn 90% der informationen bestand aus peinlichkeiten. eine davon war eine einschaetzung des vietnamesischen geheimdienstes, der
    nur eine abteilung im innenministerium war. dann gab es noch einen militaerischen geheimdienst. so toll waren diese fachlich gesehen nicht. gefuerchtet schon. sie konnten nicht mit den osteuropaischen diensten mithalten. das ist mittlerweile fast 30 jahre her
    da wird wohl vieles in normale kriminalpolizeiliche
    arbeit uebergegangen sein.irgend welche einfluesse von aussen in sachen binh duong halte ich fuer unwarscheinlich, eher das vietnamesische behoerden von diesem ereignis total ueberrascht wurden. zu bedenken ist das die psyche der vietnamesen anders als die der deutschen tickt. da kann ein boeser chef, schlechte arbeitsbedingungen schon die massen aufladen, so das die ereignisse im ostmeer nur der anlass zur seelischen explosion sind. da genuegt schon eine dumme bemerkung eines chinesen und der vietnamese verliert die kontrolle ueber sich. der rest ist dann „massenhysterie“ also es gibt viele fragen die noch zu klaeren sind.

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  10. Und was hat dieser Text jetzt mit den Ereignissen in Vietnam zu tun ? Haben die Amis die jetzt angezettelt oder was? Also entschuldig bitte , aber diese Verallgemeinerung und vorgefertigte Schuldzuweisung ist für mich ein Unding. Nur weil es einige gern so hätten, muß es noch lange nicht so sein.

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  11. Unter dem Deckmantel heuchlerischer Aufrufe zum Kampf gegen den „internationalen Terrorismus“ haben die militanten faschistischen Führungskräfte der USA den Staatsterrorismus in de Rang der Staatspolitik erhoben.
    Es ist festzustellen: Überall, wo das Blut unschuldiger Menschen vergossen wurde und wird, wo auch immer Gewalt ausgeübt wird, wie wieder jüngst in der Ukraine, überall dort sind die USA in diese oder jener Form in die Verbrechen verstrickt.
    Die reaktionären faschistischen Kreise der USA bemühten und bemühen sich, ihre Handlungen zu tarnen, ihre international verübten Verbrechen als Selbstschutz vor den „Anschlägen auf die Freiheit und Demokratie“ seitens subversiver „revolutionärer und nationaler Befreiungsbewegungen und -Organisationen“ zu deklarieren, hinter denen früher „die UdSSR u.a. soz. Staaten“ gestanden haben sollen und heute eben „China, Rußland …“ stehen. Diese Idee versuchen die faschistischen Machthaber in den USA auch ihre Verbündeten einzuflüstern, und das mit wachsendem Erfolg, und sie möchten dieses auch der Weltöffentlichkeit suggerieren. Die Washingtoner Administration beabsichtigte, ihre abenteuerliche Strategie des „Kampfes gegen den Terrorismus“ im engen Zusammenspiel mit ihren Untergebenen und Hörigen zu realisieren. Diese Strategie ist in der weithin bekannt gewordenen Geheimdirektive Nr. 138 des Nationalen Sicherheitsrates der USA formuliert, die die im Herbst 1984 unterzeichnet wurde. Ihrem Wesen nach läuft diese Politik darauf hinaus, „Präventivaktionen“ gegen Länder und Organisationen zu richten, die eine dem US-Faschismus nicht genehme Politik betreiben und deshalb durch diesen als „subversiv eingestuft werden. Es wurde auch mehrmals erklärt, daß die USA bereit sind, ihre Militärkraft selbst dann einzusetzen, wenn sie nicht über „Beweise“ dafür verfügt, siehe Irak, Libyen, Syrien, Grenada, … Dabei dürfe es für die USA, wie der Leiter der amerikanischen außenpolitischen Behörde erklärte, „keinerlei moralische Vorbehalte“ geben, wie die Ukraine sehr schön beweist, wenn derartige Handlungen in Gang gesetzt würden.
    Es gibt nicht viele Beispiele, außer das faschistische Deutschland, daß ein Staat seine räuberischen Absichten mit einem solchen Zynismus öffentlich verkündet. Man braucht nur noch zu erklären, daß es sich um ein „terroristisches“ Angriffsobjekt handele und die USA einzig und allein ihre „strategischen Interessen“, die „Freiheit“ und Demokratie“, schützten.
    Die Staatsmaschine, die den Gewaltigen der kapitalistischen Gesellschaft zu Diensten steht und in ihren Interessen wirkt, macht vor den grausamsten und blutigsten Verbrechen (9/11) und Gewaltmaßnahmen nicht halt, wenn es darum geht, den sozialen Auftrag ihrer Herren zu erfüllen. Die Unterdrückungsorgane der Monopolbourgeoisie, vor allem die Geheimdienste der imperialistischen Mächte, in erster Linie die CIA der USA als Auftraggeber für die ihr unterstellten Geheimdienste, und ihre Agenten sind bestrebt, in der Öffentlichkeit nie ihr wirkliches Gesicht zu zeigen. Faschisten (NSU) ermorden Menschen, organisieren Anschläge (Ukraine), Diversionen, Verschwörungen, Militärputsche (Ägypten), und die CIA sowie ihre Brüder und Schwestern unternehmen alles, um die Spuren zu verwischen und sich zumindest der direkten Verantwortung zu entziehen, wenn es schon nicht gelingt, gänzlich außer Verdacht zu bleiben. Die amerikanischen Geheimdienste bedienen sich mit Vorliebe auch krimineller Elemente, wie auch wieder jüngst die Ukraine bewies, um mit ungenehmen Leuten abzurechnen. Natürlich spiet sich das alles im Geheimen und über Strohmänner ab. Seit einigen Jahren erlebten und erleben die Geheimdienste der USA einen neuen Aufschwung. Selbst die US-Streitkräfte, die die Früchte einer noch nie dagewesenen Erhöhung des Militärbudgets ernteten, konnten mit der geheimdienstlichen Spionage und Gegenspionage nicht konkurrieren, wie Edward Snouwden an der NSA bewies, was die Wachstumsrate der Bewilligungen angeht. Der Haushalt des US-Verteidigungsministeriums wies z. B. 1983 eine Steigerung von 18 Prozent auf, während dem Budget der CIA volle 25 Prozent zu Buche standen. Nach der „New York Times“ stellt die CIA die „am schnellsten wachsende Regierungsbehörde der USA“ dar.
    Nicht nur in Westeuropa besteht das Ziel der „stillen Amerikaner“ aus Langley darin, den Vormarsch der demokratischen und patriotischen Kräfte zu verhindern und umzukehren, die sozialen Fortschritt anstreben. Terror, Spionage, Diversions- und Sabotageakte, Verschwörungen sind ständige Begleiter der US-Politik nicht nur in Europa. Mit Hilfe dieser Aktionen wird eine Situation des Chaos und der Gewalt heraufbeschworen, was unter der Bevölkerung Verwirrung stiftet und den Vorwand liefert, den Unterdrückungsapparat zu verstärken, siehe Maidan, so daß Voraussetzungen entstehen, damit die Macht durch washingtonhörige oder jetzt EU-hörige „starke Regierungen konservativer, faschistischer Orientierung“, siehe Ukraine, Bulgarien, Ungarn … , übernommen werden kann. Zu ebendiesem Zweck wurden bereits in den 70er Jahren in Langley die sogenannte Spannungsstrategie entwickelt, die noch immer aktuell ist. Zu ihrem Arsenal gehören Bombenanschläge, Attentate, Brandlegungen, Verschwörungen und Putsche, ausgeführt durch Faschisten, siehe Ukraine. Die „stillen Amerikaner“ waren nicht nur in Westeuropa, es mit einem Netz des Euroterrorismus zu überziehen und dieses zu perfektionieren, am werk. Dabei wurden zahllose faschistische Gruppierungen zu regelrechten Filialen der CIA (siehe NSU) die aktiv gegen fortschrittliche gesellschaftliche und politische Kräfte auf allen Kontinente eingesetzt werden.
    Diese durch die USA und ihre Verbündeten praktizierte Politik des Staatsterrorismus ist genauso eine Folge der Krise der kap. Gesellschaft wie der rechts Terrorismus.
    Alle bisherigen Ereignisse, die sich zugetragen haben, beweisen, daß hinter den Kulissen die reaktionären faschistischen Kräfte der USA verborgen sind, welche die souveränen Rechte der Völker, die demokratischen Rechte und Freiheiten der Menschen zu tiefst verletzen.
    Die Organisatoren des US-Terrorismus versuchen nicht nur in der heutigen Zeit, Nutzen aus der Unzufriedenheit von Schichten , hervorgerufen durch Inflation, Arbeitslosigkeit, Ungesetzlichkeit und Mißbrauch auf dem Arbeitsmarkt, Zuspitzung der Ausbeutung, grobe Verletzung der elementarsten Menschenechte durch die Herrschenden, zu ziehen, um ihre Weltherrschaftspläne zu verwirklichen. Dort, wo sich die gesellschaftlichen Gebrechen mehren, finden sich unschwer immer Menschen, die glauben, daß sozial Veränderungen nur mit Terror herbeigeführt werden können. Es gibt auch nicht wenige, die dazu neigen, die Schuld für alle Nöte den Angehörigen einer anderen sozialen Gruppe, Menschen anderer Nationalität, anderen Glaubens oder anderer Ideologie anzulasten. Das ist eine Erklärung für die paradoxe Erscheinung und für die Ausschreitungen einfacher Bürger, die mit ihrem Lebensschicksal hadern.
    Dieser „theoretischen Prämissen“ bedienten und bedienen sich fortgesetzt die Führungskräfte der imperialistischen Staaten mit den USA an der Spitze.

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  12. Vietnam und die USA entdecken knapp 40 Jahre nach Kriegsende neue militärische Liebe zueinander. Washington will einen Tiefwasserhafen in Vietnam, einen ehemaligen Stützpunkt, für Kriegsschiffe nutzen…
    Die ehemaligen Feinde haben heute einen gemeinsamen Gegner: China. Vietnam liegt deshalb viel an einer Zusammenarbeit mit den USA. Washingtons Admiräle indes wollen im Rahmen der neuen Pazifik-Strategie Zugriff auf Cam Ranh Bay erhalten.“

    http://www.badische-zeitung.de/ausland-1/friedliche-rueckkehr-nach-hanoi–60325710.html

    Nun fehlt nur noch die entsprechende Stimmung im vietnamesischen Volk, doch das bewirken
    die antichinesischen Aktionen, die besonders von den Auslandvietnamesen mit angeheizt werden.

    http://vovworld.vn/de-DE/Nachrichten/Vietnamesen-aus-aller-Welt-protestieren-gegen-Verletzung-vietnamesischer-Souver%C3%A4nit%C3%A4t-durch-China/237505.vov

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  13. „Vietnam und die USA entdecken knapp 40 Jahre nach Kriegsende neue militärische Liebe zueinander. Washington will einen Tiefwasserhafen in Vietnam, einen ehemaligen Stützpunkt, für Kriegsschiffe nutzen… “ Das ist reine Spekulation, Mussmassungen, Verleumdung… der chinesischen Führung und Vietnam-Feinde, darunter auch deutschen Medien seit Gründung der BRD. So kann man nicht als Argumente, schon gar nicht als Beweise benutzen. Es existierte nichts, außer diese Phanrasie und Erfindung. Meine Frage: Warum dürfen Chinesen seit 1970 mit USA kopperieren und Vietnamsesen nicht????? Mit welchem Recht???? Vietnam ist keine Kolonie Chinas!!
    „Nun fehlt nur noch die entsprechende Stimmung im vietnamesischen Volk, doch das bewirken
    die antichinesischen Aktionen, die besonders von den Auslandvietnamesen mit angeheizt werden.“. Was sollen Vietnamesen tun, wenn Chinesen ihr Land angreifen???? Du musst Ursache und Wirkung unterscheiden können. Das ist ein Armutzeugnis der Linke bzw. Kommunisten in BRD heute. Sie sind nur noch bedingungslose ideologische Anhänger der Grossmächte und nicht mehr Kämpfer für kleine unterdruckte Leute und Völker. Menschlich sind sie für mich nur noch eine Null-Nummer.
    Das ist eine Farce, was du hier vorträgst.

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  14. die „gotteskrieger“ wurden noch nicht bedacht
    wenn die „gottlosen hundefleischfresser“ sich gegenseitig bekriegen ist das ein erfolg der „rechtglaubigen“ …;-)
    sehen wir die sache ganz einfach.solche randale sind fuer vietnam nicht typisch. aber da passiert z.z. nichts anderes als was in deutschland jederzeit bei einer antikastordemo, einer antiglobalisierungsdemo, einer „fussballmeinungsverschiedenheit“ oder einem dorffest passieren kann. da wuerde niemand auf die idee kommen die
    cia oder den kgb als anstifter zu vermuten.
    cathrin braucht sich nicht all zusehr fuer vietnam zu schaemen. die dummheit ist so ziemlich gleichmaessig auf der welt verteilt.
    was die vietnamesische justiz in diesem fall betrifft,
    die wird knallhart handeln, weit haerter als in deutschland bei vergleichbaren straftatbestaenden ueblich ist.theoretisch koennten da sogar koepfe rollen.

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  15. Recht oder Unrecht liegt in der Inhalt der Aussage, ob diese der Wahrheit entspricht. Die Wahrheit zu verbiegen ist natürlich unrecht. Die Wahrheit ist: – China ist dabei zu versuchen, die Stellung der USA als Weltmacht Nr. 1 in Wirtschaft und in Militär zu ersetzen. Die Raubzüge, die China jetzt im 21. Jahrhundert noch anstrebt, ist so uralt wie die Geschichte der Menschheit selbst. Rücksichtslos, brutal, unmenschlich…, vor allem für die kleine Länder. Nach dem Motto „der Grosser hat alles Recht“ hatte der letzte Aussenminister Chinas zu den Aussenminister der ASEAN bei einem Gipfel gesagt: „China ist eine grosse Nation und das ist die Wahrheit“ (als Drohung? sichcherlich!). Ist das ein Vorbild, ein Prinzip des Sozialismus?

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  16. Eines vermag ich nicht zu begreifen:
    Warum lassen so viele Regierungen NGOs aus dem imperialistischen Westen in ihre Länder, obwohl mittlerweile doch allenthalben bekannt sein dürfte, dass es sich dabei um feindliche Agenten handelt?

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  17. Durch das Schreiben endloser Texte wird der Wahrheitsgehalt jetzt auch nicht größer. Aber da hier Vermutungen offenbar schon als Wahrheit angesehen und vehement verteidigt werden, erübrigt sich hier aus meiner Sicht jeder weitere Kommentar.

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  18. „Recht oder Unrecht liegt in der Inhalt der Aussage, ob diese der Wahrheit entspricht. Die Wahrheit zu verbiegen ist natürlich unrecht.“

    China demonstrierte seinen guten Willen, indem es 1957 Bach Long Vi (chinesisch: Bailong Wei), eine Insel im Golf von Tonkin, die bis dahin zur chinesischen Provinz Guangdong gehört hatte, der nordvietnamesischen Regierung schenkte. Bach Long Vi ist bis heute und völlig unumstritten vietnamesisches Territorium.
    Im Gegenzug erkannte Ministerpräsident Pham Van Dong in einer diplomatischen Note an Zhou Enlai ein Jahr später Chinas Souveränität über die Xisha- und Nansha-Inseln / Paracel- und Spratly-Inseln an.

    Damit war für Peking die rechtliche Lage erneut bestätigt worden.

    http://en.wikipedia.org/wiki/B%E1%BA%A1ch_Long_V%C4%A9_island#History

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  19. Was um Insel Bach Long Vi, stimmt die Aussage. Insel Bach Long Vi von Vietnam wurde von heutigen Taiwan-Chinesen, als sie auf die Flucht vor Maos Truppe waren, besetzt, von Maos Truppe erobert und dann wieder an Vietnam zurückgegeben. Das war eine anständige Geste der chinesischen Regierung damals. Danke schön dafür sage ich. Es war aber eine andere chinesische Regierung als Heute.
    Was um die Paracel- und Spratly-Inselgruppe angeht, sind reine Fantasie und Erfindung heutigen chinesischen Invasoren. Man muss sich über einen Tausch von einem winzigen Insel Bach Long Vi gegen zwei Inselgruppe vorstellen, wie bekloppt die vietnamesische Regierung sein konnte!!!!!!!???? Wenn wir so dumm waren, haben wir nie Franzosen und Amerikaner besiegen können. Also, machst dich nicht lächerlich, lustig über diese Aussage. Du bist ja ein intelligenter Bursche, Linker bzw. Kommunist, kannst auch selbst etwas denken oder??????????? Chinesische Kommunisten können das. Aber du, einfach übernommen???????????
    Über die Geschehen um Paracel- und Spratly-Insel hat Cathrin hier in ihrem Blog genug beschrieben. Ich möchte nicht immer diegleiche wiederholen. Bitte, merkst diese Tatsache als intelligenter Kommunist. Es sind Tatsache und damit die Wahrheit und nicht die Wahrheit im Netz, wo jeder was schreiben kann. Lesen bildet??? Es stimmt nur, wenn man in der Lage ist, die Inhalt zu bearbeiten. Sonst erzielt man das Gegenteil.
    Was sagst du zu Chinas Grenzanspuch über das ganze Ostmeer (international: südchinesisches Meer) vom Jahr 2009??????????? Das war der Nachschub für die heutige und künftige verstärkte Auseinandersetzung auf diesem Meer. Noch mal: China beanspruch fast das ganze Meer!!! Bitte, merkst dies!!!

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  20. Nun, Menschen mit einem reinen Gewissen und einer reinen Kultur, vermuten nichts schlechtes, wenn sie mit anderen Beziehungen pflegen. Dies nennt man glaube ich einfältig. So konnten die Kolonialmächte z.B. mit wertlosen Glasperlen ganze Königreiche ihren Besitzern abschwatzen.
    Wer aber gestern den sehr interessanten Bericht „Was ist die Welt wert?“ auf N 24 gesehen hat, kann sich so, mit natürlich einem entsprechendem Hintergrundwissen, so seinen Reim machen.
    Also, was muß und kann ein bis über beide Ohren verschuldeter Staat oder kap. Gesellschaftssystem tun um diese Schulden loszuwerden, wenn dieses auf einem aus Zahlen bestehendem Wert aufgebaut ist? Dort wurde mitgeteilt, daß Rußland und China im Besitz der größten, für die USA lebenswichtigsten Vorkommen, verfügen. China hat z. B. 90% der Weltvorkommen an „seltenen Erden“ und bestimmt somit de Preis. Da der Dollar aber nur noch wertloses Papier ist, was China besser und billiger selbst herstellen kann, muß die USA entweder Krieg führen, um in Besitz der für seine Industrie lebenswichtigen Rohstoffe zu gelangen, oder seine Wirtschaft bricht gänzlich zusammen. Da das mit dem Krieg führen aber so seine Bewandnis hat, sind sie gezwungen, auf anderem Wege an die Bodenschätze zu gelangen(Verschwörungen, Putsche, Intrigen … bis hin zum Königsmord). Wer sind aber die Instrumente, um dies alles durchzuführen, NGOS, Adenauer Stiftung und vergleichbare Organisationen, Samariter Clubs …
    Da man als gutgläubiger Mensch hinterem allen nichts schlechtes vermutet, läßt man sie natürlich nichtsahnend das Gift in seiner Umgebung verstreuen.

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  21. Schon putzig, was man hier so alles liest. Und mit welcher Überzeugungskraft Nichtswissende ihr Nichtwissen erläutern.

    „Die gefährlichste aller Weltanschaauungen
    ist die Weltanschauung derer,
    die die Welt nie angeschaut haben“.

    ( Alexander von Humboldt )

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  22. Nun, zeigen wir mal am Geheimplan „Pyramide“, wie die CIA arbeitet.
    Ende Mai 1979 enthüllte Maurice Bishop den US-amerikanischen Geheimplan „Pyramide“, von dem die Regierung Grenadas über einen CIA-Kontaktmann Kenntnis erhalten hatte, der auch hier nicht weiter benannt werden soll. An drei Flanken sollte der Gegenangriff vorgetragen werden: durch eine hemmungslose Propagandakampagne, durch eine Lähmung der Wirtschaft und durch die Ermordung von Führern der Neuen JEWEL-Bewegung. Genauso ist die Geschichte dann abgelaufen und lief und läuft immer wieder ab, Kuba, Libyen, Syrien, Irak …
    Es begann mit der Presselüge, auf Grenada sei der linke Terror ausgebrochen, die neuen Machthaber hätte ihre Opponenten eingekerkert, Maurice Bishop sei der Totengräber der Demokratie. An dieser Legende strickte Eric Gairy eifrig mit, der sich in San Diego, Kalifornien, allmählich von dem Schock des Hinauswurfs erholte. Phantasie brauchte er dafür nicht. Er mußte nur all das, was unter seiner Diktatur geschehen war, der Volksmacht anlasten.
    Dann versuchte man unter den Nachbarn Grenadas Angst zu verbreiten. Das Regime in St. George’s sei dabei, aus der Insel ein Piratennest für Überfälle auf die ostkaribischen Staaten und vielleicht sogar auf die strategisch wichtigen Tankerrouten in dieser Region zu machen, behauptete der CIA gesteuerte Teil der US-Presse.
    Die Wahrheit war: Neben einer kleinen, weniger als 1000 Mann zählenden Soldatentruppe schuf sich Grenada eine 1500köpfige Volksmiliz, um gegen konterrevolutionäre Landungsversuche anzugehen, wie man sie aus Kuba her kannte (Schweinebucht), die Gairy, der inzwischen in Miami Söldner sammelte, unablässig androhte. Die Insel besaß nicht einmal ein Küstenschutzboot. Angriffe auf die Nachbarstaaten oder Tanker hätten die Milizionäre von der Insel allenfalls über den Wind auf Surfbrettern unternehmen können.
    Die dritte Propagandaattacke: Grenada habe sich in einen karibischen Satelliten Havannas und Moskaus verwandelt und werde zu einem kubanisch-sowjetischen Brückenkopf ausgebaut. Der neue Flugplatz sei ein militärisches Großobjekt mit übermäßigen Treibstoffdepots, unterirdischen Hangars und einem Raketenschirm. Reagan wedelte zum angeblichen Beweis auf seinen Pressekonferenzen mit Satellitenfotos, wie jüngst Obama in der Ukraine, auf denen nichts verdächtiges zu erkennen war. Er hätte ebenso die Amateurfotos der auf Grenada lebenden Medizinstudenten vorzeigen können, die täglich ungehindert entlang der Baustelle ihr Lauftraining abhielten.
    Nichtsdestotrotz lief das Unternehmen „Pyramide“ bald auf Hochtoren. Ein Jahr nachdem Maurice Bishop den Geheimplan der Öffentlichkeit enthüllt hatte, brannten im Hafen von St. George’s mehrere Lagerhäuser ab. Immer häufiger versuchten Sabotagetrupps, an der Küste zu landen.
    Am 19. Juni 1980 unternahmen damals noch unbekannte Täter zum erstenmal einen Attentatsversuch gegen den Premierminister. Als Maurice Bishop vor einer Menschenmenge im Queenspark von St. George’s sprach, explodierte unterhalb der Tribüne eine Bombe. Zwei der Zuhörerinnen starben auf der Stelle, ca. 25 Kundgebungsteilnehmer erlitten schwere Verletzungen.
    Deutlich trat die zentrale Regie hervor. Beim regionalen Sender der „Stimme Amerikas“, der auf der Insel Antigua stationiert ist, übernahm die CIA-Agentin und frühere US-Botschafterin für die Staaten der Ostkaribik, Sally Shelton, die Oberaufsicht. Sie konzentrierte die Propaganda besonders auf die Person Maurice Bishops. Im April 1982 reiste Reagan selbst nach Barbados, um der Regierung dort seine Ansichten einzuimpfen, daß sich von Grenada aus der „Virus des Kommunismus“ ausbreite.
    Im Pentagon km man unterdessen zu der Erkenntnis, daß von Gairy, der unter kubanischen Konterrevolutionären, Kokainmafiosis und anderem Abschaum in Florida Gefolgschaft anzuheuern suchte, nichts ernsthaftes zu erwarten sei. Eine Söldnerinvasion, wie in der Schweinebucht, hatte auch hier wenig Aussicht auf Erfolg. Da war es schon besser, man nehme das schmutzige Geschäft selbst in die Hand wie 1965 in der Dominikanischen Republik.
    Das aber mußte geübt werden und durfte nicht wie im Iran zu einem Desaster ausarten. Als im Spätsommer und Herbst 1981 in den Weiten des Atlantik das NATO-Flottenmanöver „Ocean Venture“ ablief, war im Stabsplan auch die Invasion einer Insel vorgesehen. Sie trug die Codebezeichnung „Amber und Amberdinen“ (einzusehen im Archiv). Amber heißt eine Gegend an der Südspitze Grenadas (welch peinliche Undiskretion). Der Bezug auf Grenada und seine keinen Nebeninseln, die Grenadinen, war dadurch leicht zu entschlüsseln.
    Das Landemanöver lief auf Vieques ab, einer Insel, die zu Puerto Rico gehört. Die natürlichen Bedingungen dort gleichen denen Grenadas. Konteradmiral Robert P. McKenzie (das „Mc“ scheint bei den Amerikanern das Gütezeichen der Verbrecherbande zu sein) von der in Florida stationierten Karibischen Eingreiftruppe der US-Armee befehligte Einheiten der 82. Luftlandedivision aus Fort Lewis und etwa 1000 Marineinfanteristen. Ein Beteiligter, Captain Peters von der Luftwaffe, schrieb in sein Tagebuch:
    „Die vereinigten Streitkräfte massierten Flugzeuge, Truppen und Schiffe in der Karibik, um sich darauf vorzubereiten, die Ostblock-Stellvertreternation in Südamerika zu ’neutralisieren‘. Die erste Welle der fliegenden Truppen fiel am 10. August in das Land ein, gefolgt von amphibischen und Luftangriffen. Die Schlacht dauerte 17 Tage. Insgeheim drangen ‚unkonventionelle‘ Kräfte der Armee-Ranger, der Unterwasser-Zerstörungstrupps der Flotte und andere Spezialtruppen – ‚die Jungs, die die schmutzigen Tricks machen‘, sagte Flottenkapitän Dale Lewey – nach Amber Island vor, um die Geiseln zu befreien“.
    Sogar in diesem Detail entsprach das Szenarium dem erhofften Ernstfall. Au Grenada lebten etwa 1000 US-Bürger, vor allem Medizinstudenten, Geschäftsleute und Pensionäre, ein Drittel mehr als alle kubanischen Staatsbürger – Bauarbeiter, Spezialisten und Diplomaten – zusammengenommen. Keiner der US-Amerikaner auf Grenada war zu jener Zeit irgendwelchen Schikanen ausgesetzt, erst durch ihre „Befreier“ wurden sie schikaniert. Aber wenn man wollte, konnte man sie natürlich schnell zu Geiseln des „ostblockhörigen Terrorregimes“ erklären, so wie auch den Mann im Mond.
    Auch die Verhaltensweise nach dem Überfall wurde vorausbedacht. Wenn die „Geiseln“ gerettet seien, müßten die amerikanischen Truppen in Amber Island bleiben, schrieb die Zeitschrift „Latin America Regoal Reports- Carribean“ im September 1981. Denn es gelte, „ein Regime einzusetzen, das der von uns verteidigten Lebensart günstig ist“ und sich gegen die frühere „unfreundliche“ Regierung von Amber richte.

    Nun verstehe ich nun wieder nicht, wie Staaten überhaupt noch mit Amerikanern verhandeln, sogar Vietnam ihnen einen Hafen geben möchte, um noch schneller vereinnahmt zu werden, obwohl sie bereits ihre Erfahrungen mit den Amerikanern gemacht haben und die Laus im Pelz dann nicht mehr loswerden. Da gehört meineserachtens ein gehöriger Identitätsverlust dazu, die erbrachten Menschenverluste zu vergessen.

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  23. @Stalin
    „… sogar Vietnam ihnen einen Hafen geben möchte…“. Nun möchte ich von dir wissen, woher diese Aussage, Feststellung oder Behauptung kommt? Bitte, uns genau darüber erklären. Sonst wäre dies hier eine glatte Lüge. Danke.

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  24. Da wir uns hier über die 1947 gegründete größte Verbrecheroganisation der USA und ihrer Ableger unterhalten, möchte ich auf den fatalen Ruhm den sie für sich in Anspruch nimmt aufmerksam machen, bei fast jedem bedeutenden politischen Attentat seit ihrer Gründung nachweislich die Täter gestellt zu haben oder Mittäter bzw. Mitwisser gewesen zu sein. Z.B.
    – 1955 beim Attentat auf den damaligen Präidenten Indonesiens, Ahmed Sukarno, um die erste Konferenz der nichtpaktgebundenen Staaten in Bandung zu verhindern. Ihr gelang es allerdings erst nach der Konferenz zuzuschlagen: Auf dem Rückweg explodierte die Bombe an Bord des Flugzeugs „Princess of Cashmere“ über dem Südchinesischen Meer und riß achtzehn Konferenzteilnehmer in den Tod, neben den unbeteiligten Opfern.
    – 1966 sollte Gamal Abdel Nasser ermordet werden, wegen der Verstaatlichung des Suezkanals. Nachzulesen in der „Washington Post“, in der Biographie des Allen Dulles.
    Ein Attentäter fand sich zu dieser Zeit allerdings noch nicht.
    – 1971 im Kong (Zaire) wurde Patrice Lumumba durch sie ermordet, weil er die Bodenschätze den internationalen Monopolen entzog. Man setzte zuerst den Giftmischer Sidney Gottlieb an, genannt „Joe aus Paris“. Als dieser nicht zum Erfolg kam den machtversessenen Einheimischen Moise Tshombe (Hotelier), der gerade Katanga abzuspalten versuchte. Der CIA-Offizier Michael Mulroney spielte Lumumba in die Hände der Separatisten.
    – Mindestens achtmal wurde Fidel Castro ins Visier genommen (1960-1965). Viele Einzelheiten wurden durch den Church-Bericht des US-Senats von 1975 bestätigt. In dem 8000 Seiten umfassenden Bericht stehen auch solche Politiker auf der Todesliste, die selbst Kreaturen der CIA sind: Rafael Trujillo und Ngo Dinh Diem.
    -Trujillo schoß man am 30. Mai 1961 in den Rücken, weil er nicht garantieren konnte, daß sein Land nicht eine ähnliche Entwicklung wie Kuba nehmen würde. Er mußte oppositionellen Kräften der Bourgeoisie Platz machen, welche die CIA für flexibler hielt. Wie man schon hier deutlich sieht, spielt der Präsident, auch der heutige Oberneger, nur eine untergeordnete Rolle dabei.
    – Ngo Dinh Diem wurde im November 1963 geopfert wie ein Stück Vieh, was er wohl auch war. Seine Gegner zogen ihm das Messer durch die Kehle, weil man in Saigon neue Leute wie den ehrgeizigen Luftwaffengeneral und Hitlerverehrer Nguyen Cao Ky einsetzen wollte. Der dem Katholizimus anhängende Diktator hatte sich unter den Buddhisten des Landes zu viele Feinde gemacht.

    Dieser Bericht übte allerdings nur eine gedämpfte Kritik an der CIA ohne eine bestrafende Wirkung zu interlassen und wusch die Auftraggeber im Weißen Haus rein, dank dem Weißen Riesen. Ungeniert führte die Verbrecherorganisation in Langley weiter ihr blutiges Gewerbe fort.

    – in Chile i Oktober 1970 den General Rene Schneider, der sich weigerte, die Armee in einen Konflikt zu der demokratisch gewählten Regierung des Sozialisten Salvador Allende zu führen. Neben den Tausenden von Chilenen die Pinochet ermorden ließ, leistete die CIA auch Führungshilfe bei der Verfolgung „unbequemer Personen“ im Ausland. So wurde am 21. September 1976 der ehemalige Außenminister Orlando Letelier ermordet, der in New York im Exil lebte. Das Attentat hatte der CIA- Agent Michael Townley organisiert, der später zu zehn Jahren Haft verurteilt wurde und kurz darauf weder freikam.
    – in Südkorea erschoß der ehemalige Geheimdienstchef Kim Jae Kyu am 26. Oktober 1979 den Präsidenten Pak Dschong Hi. Drei Stunden später, auf einer Sondersitzung der Minister, prahlte der Attentäter: „Ich habe ihn getötet. Hinter mir stehen die USA. Es ist wünschenswert, daß jeder von ihnen mir Folge leistet.“
    – Bereits im Sommer 1981 kamen Einzelheiten der CIA-Mordpläne gegen den libyschen Staatschef Muammer al-Ghaddafi ans Licht, und das Nachrichtenmagazin „Newsweek“ kommentierte ungeniert: „Zwar ist amerikanischen Geheimdienstlern untersagt, Mordanschläge auf ausländische Politiker zu verüben, doch man ist der Auffassung, daß ein Komplott der Libyer selbst legal wäre.“ Das dann auch nicht lange auf sich warten ließ.

    und zum Schluß noch, um euch nicht zu langweilen, denn die Liste ist wie die unendliche Geschichte,
    – Anfang Juni 1984, veröffentlicht in nikaraguanischen Zeitungen, die Aussage des CIA-Agenten Joseph Luther über ein geplantes Attentat gegen den Außenminister Miguel d’Escoto.

    Überall auf der Welt, wo es Positionen für die USA zu halten oder wiederzugewinnen gilt, sind die CIA-Verbrecher und ihre Ableger am Werk. Ob man es nun wahrhaben will oder auch nicht. „Schließlich ist die CIA nichts weiter als die Geheime-Polizei des amerikanischen Kapitalismus, die Tag und Nacht die Löcher in dem politischen Damm verstopft, damit die Aktionäre der in armen Ländern tätigen US-Konzerne weiter ihre fetten Dividenden genießen können“, schrieb der ehemalige CIA-Agent Philipp Agee, der 1974 bei der „Firma“ ausgestiegen ist und danach viele Praktiken der CIA enthüllt hat.

    Nun sollte man sich fragen, welche US-Konzerne in Vietnam ihre Dividenden gesichert haben wollen.

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  25. @Stalin
    „… sogar Vietnam ihnen einen Hafen geben möchte…“. Die Frage zu dieser, aber nur zu dieser Behauptung ist damit nicht beantwortet. Also, das ist eine glatte Lüge!?
    Hinweis: Die amerikanische Firmen haben seit 1972 fette Rendite und damit Dividenden mit China gemacht. Das hast du aber verschwiegen oder nicht erwähnen willst. Über die andere Häfte der Wahrheit redet man lieber nicht. So sehen die Eigenschaften der Politiker, egal ob sie zu schwarzer oder zu roter Farbe bekennen. Diese Eigenschaften helfen uns, den unterduckten, kleinen Völker, überhaupt nichts weiter. Wir sind keine Spielbälle oder sogar Söldner der Grossmächte. Denkst bitte dran.

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  26. Nun, ich kann nicht genau sagen wo ich dies gelesen habe. Sofern ich mich erinnere in einem Blog, wo es um die Spannungen mit China ging. Ich habe dies dann auch nicht weiter verfolgt und mich nur gewundert, woher der plötzliche Sinneswandel kommt. Wenn es nur eine Lüge ist, dann bin ich beruhigt.

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  27. @Stalin
    „Wenn es nur eine Lüge ist, dann bin ich beruhigt“. Na, also, Mann mit Anstand! So muss auch sein. Danke.
    Bitte, immer überprüfen, bevor man es weiter gibt.
    China verfolgt eine feindselige Politik gegenüber Vietnam, spätestens seit 1972. Was von China kommt, ist ungefähr wie bei den Franzosen und Amerikaner früher. Nämlich Lüge ohne Ende! Ob man es wahr haben will oder nicht, betreibt China eine Kolonie-Politik wie bei den Europäer aus dem 16. – 20. Jahrhundert. Dieser kommunistische Staat ist kein bisschen anders als die westliche Räuber. Er hat bereits angefangen, Gut und Habe seiner Nachbarn zu rauben. Das ist allerdings nicht Neues von China seit mehr als 2000 Jahre. Wenn er schwach war, lass er Andere in Ruhe. Andernfalls ging er auf Raubzüge wie gerade zur Zeit. Das politisches System spielt, wie man feststellen kann, keine Rolle.

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  28. Aufbau der Justiz nach dem 2. Weltkrieg
    (Richterwahlen)

    Viele der tief in die NS-Vergangenheit verstrickten „Mitläufer“ konnten in der Bundesrepublik Deutschland unbehelligt nach 1949 Karriere machen.

    Mit Persilscheinen ;), die ihnen von (mutmaßlichen) Opfern für die beurteilenden Kommissionen und Spruchkammern ausgestellt wurden,
    gingen sie in die Politik, Justiz, Verwaltung, Polizei und an die Universitäten zurück; oft auch unter falschem Namen und häufig unter Mithilfe der Netzwerke (Rattenlinien) alter Kameraden oder von „Seilschaften”.

    So waren zeitweise in den fünfziger Jahren mehr als zwei Drittel der leitenden Mitarbeiter des Bundeskriminalamtes ehemalige Mitglieder der SS.[6]

    Verstärkt wurde dieses Scheitern einer tatsächlichen Aufarbeitung der Vergangenheit noch dadurch, dass die amerikanische Außenpolitik ab 1946 ihren Fokus gegen die Sowjetunion gesetzt hatte (siehe Kalter Krieg), während in der sowjetisch besetzten Zone kategorisch behauptet wurde, alle Nazi-Verbrecher seien ausschließlich im Westen zu finden.

    Die Briten hatten …
    http://de.wikipedia.org/wiki/Entnazifizierung

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  29. es ist was anderes,
    eine geordnete Protestveranstaltung schlägt plötzlich um in eine Anti-Globalisierungs-Bekundung, wobei sich die Protestler zu einem brandschatzenden Mob mutieren.

    Das sehen wir nicht nur in Vietnam,
    auch in Thailand, erlebt man aktuell, den letzten Monaten vor der grossen ASEAN Gemeinschaft, dass eine Regierungsschwäche ausgenutzt wird, wo Anti-Globalisierungsgegner plötzlich durchdrehen, diesmal auch gegen Vietnamesen, den zukünftigen ASEAN Partnern.

    http://vemaybaysaigon.info/c/ve-may-bay-sai-gon-singapore.htm

    siehe Bild

    (Man beachte das Schild,

    WAR – NING
    WAR – Krieg
    Ning – ist durch schwarze Schattierung optisch abgesetzt,
    damit jeder versteht, das auf dem Schild nicht nur WARNING steht.)

    Kulturelle Verlustängste und aufgestaute Unzufriedenheit entladen sich plötzlich,
    im Fall von Thailand ist es die Eigenmächtigkeit einer Behörde, die durch Schikane Touristen davon abhalten will, das zukünftige Bürgerkriegsland Thailand, zu besuchen.

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  30. Ich bin gerade Zuhause. Vorweg: Unsere Fabrik liegt in Ben Cat (hinter Binh Duong). Bei uns in der Nachbarschaft (2 Fabriken weiter) haben die Worker eine Taiwanesische Fabrik verwüstet. Autos umgekippt, Maschinen zerstört. Neben uns steht eine japanische Fabrik. Dort sind sie auch eingefallen und haben die Worker zum mit Demonstrieren gezwungen. Wir konnten das in letzter Minute noch abwenden weil wir alle Tore geschlossen hatten. Jetzt ziehen die „Demonstranten“ von Fabrik zu Fabrik. Wenn es irgendwie chinesisch aussieht wird dort alles zerstört. Wir sind dann auch „geflüchtet“ und haben eine große deutsche Flagge an unser Tor gehangen. Hoffe das. Schäden damit abgewendet wir. Bin echt geschockt.

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  31. es ist was anderes,
    eine geordnete Protestveranstaltung schlägt plötzlich um in eine Anti-Globalisierungs-Bekundung, wobei sich die Protestler zu einem brandschatzenden Mob mutieren.

    Das sehen wir nicht nur in Vietnam,
    auch in Thailand, erlebt man aktuell, den letzten Monaten vor der grossen ASEAN Gemeinschaft, dass eine Regierungsschwäche ausgenutzt wird, wo Anti-Globalisierungsgegner plötzlich durchdrehen, diesmal auch gegen Vietnamesen, den zukünftigen ASEAN Partnern.
    Ready?

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  32. Bekundung, wobei sich die Protestler zu einem brandschatzenden Mob mutieren.

    Das sehen wir nicht nur in Vietnam,
    auch in Thailand, erlebt man aktuell, den letzten Monaten vor der grossen ASEAN Gemeinschaft, dass eine Regierungsschwäche ausgenutzt wird, wo Anti-Globalisierungsgegner plötzlich durchdrehen, diesmal auch gegen Vietnamesen, den zukünftigen ASEAN Partnern.

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